Logfile Monitoring und E-Mail Benachrichtigung mit swatch unter Debian und Ubuntu
Logfiles enthalten viele wertvolle Informationen. Eine Platte ist defekt, das RAID gibt den Geist auf, ein Backup ist fehlgeschlagen oder die Batterie von der USV ist kaputt. Leider bekommt man von diesen wichtigen Infos wenig mit, wenn man sich über auftauchende Probleme nicht automatisiert benachrichtigen lässt. Niemand kann (oder will
) täglich alle anfallenden Logs checken.
Ein einfaches und effektives Monitoring kann man sich mit dem kleinen Daemon "swatch" einrichten. Swatch liest live Logfiles mit und führt Aktionen aus, wenn bestimmte Schlüsselworte in den Logfiles auftauchen.
Hier ein Quick and Dirty Setup um das Logfile von rsnapshot, einem Backuptool zu monitoren und bei Problemen eine Mail zu versenden:
# swatch installieren apt-get -y install swatch
Nun muss man sich das Logfiles das überwacht werden soll ansehen und identifizieren, was dort gelogged wird, wenn Fehler auftauchen. Hier als Beispiel das Logfile von rsnapshot nach einem Backup, das Probleme verursacht hat:
[15/May/2013:01:00:21] require Lchown [15/May/2013:01:00:21] Lchown module loaded successfully [15/May/2013:01:00:21] /usr/bin/rsnapshot daily: started [15/May/2013:01:00:21] Setting locale to POSIX "C" [15/May/2013:01:00:21] echo 13895 > /var/run/rsnapshot.pid [15/May/2013:01:00:21] /root/scripts/nas-backup [15/May/2013:01:00:26] /bin/rm -rf /media/net/nas1/data/daily.6/ [15/May/2013:01:13:30] mv /media/net/nas1/data/daily.5/ /media/net/nas1/data/daily.6/ [15/May/2013:01:13:30] mv /media/net/nas1/data/daily.4/ /media/net/nas1/data/daily.5/ [15/May/2013:01:13:30] mv /media/net/nas1/data/daily.3/ /media/net/nas1/data/daily.4/ [15/May/2013:01:13:30] mv /media/net/nas1/data/daily.2/ /media/net/nas1/data/daily.3/ [15/May/2013:01:13:30] mv /media/net/nas1/data/daily.1/ /media/net/nas1/data/daily.2/ [15/May/2013:01:13:30] /bin/cp -al /media/net/nas1/data/daily.0 /media/net/nas1/data/daily.1 [15/May/2013:01:30:07] /usr/bin/rsync -av --delete --numeric-ids --relative --delete-excluded /media/local/share /media/net/nas1/data/daily.0/localhost/ [15/May/2013:01:32:19] rsync succeeded [15/May/2013:01:32:19] /usr/bin/rsync -av --delete --numeric-ids --relative --delete-excluded /etc /media/net/nas1/data/daily.0/localhost/ [15/May/2013:01:32:21] rsync succeeded [15/May/2013:01:32:21] /usr/bin/rsync -av --delete --numeric-ids --relative --delete-excluded /home /media/net/nas1/data/daily.0/localhost/ [15/May/2013:03:28:06] rsync succeeded [15/May/2013:03:28:06] /usr/bin/rsync -av --delete --numeric-ids --relative --delete-excluded /var /media/net/nas1/data/daily.0/localhost/ [15/May/2013:03:55:06] /usr/bin/rsnapshot daily: ERROR: /usr/bin/rsync returned 12 while processing /var/ [15/May/2013:03:55:06] /usr/bin/logger -i -p user.err -t rsnapshot /usr/bin/rsnapshot daily: ERROR: /usr/bin/rsync returned 12 while processing /var/ [15/May/2013:03:55:06] touch /media/net/nas1/data/daily.0/ [15/May/2013:03:55:08] No directory to delete: /media/net/nas1/data/_delete.13895 [15/May/2013:03:55:08] rm -f /var/run/rsnapshot.pid [15/May/2013:03:55:08] /usr/bin/logger -i -p user.err -t rsnapshot /usr/bin/rsnapshot daily: ERROR: /usr/bin/rsnapshot daily: completed, but with some errors [15/May/2013:03:55:08] /usr/bin/rsnapshot daily: ERROR: /usr/bin/rsnapshot daily: completed, but with some errors
Im rsnapshot-Log tauchen also die Wörter "ERROR:" und "errors" auf, falls es Probleme gibt. Dies teilt man Swatch in einer neu angelegten Konfigurationsdatei mit:
#/etc/swatch/watch_rsnapshot watchfor /ERROR|errors/ mail addresses=daniel\@daniel-ritter.de,subject=RSNAPSHOT_BACKUP_HAT_WARNUNG_GENERIERT
In der "watchfor"-Zeile werden die zu überwachenden Schlüsselwörter konfiguriert, in der "mail"-Zeile gibt man eine Mail-Adresse und ein Subject für die Warn-Email an.
Nun muss swatch nur noch gestartet werden:
/usr/bin/swatch --config-file=/etc/swatch/watch_rsnapshot --tail-file=/var/log/rsnapshot.log --daemon
Fallstricke:
- Das Starten von swatch muss in die Startskripte des Servers eingefügt werden, damit swatch nach einem Reboot sofort wieder mit der Überwachung beginnt.
- Das E-Mail System des Servers muss funktionieren. Am Besten generiert man eine Testmail und überprüft, ob sie tatsächlich bei der konfigurierten E-Mail Adresse ankommt. Dafür kann man einfach eines der zu überwachenden Schlüsselworte an die überwachte Logdatei anhängen.
echo "errors" >> /var/log/rsnapshot.log
Bei Problemen schaut man am Besten in den Logdateien des MTA nach um dem Fehler auf die Schliche zu kommen /var/log/exim4/mainlog (Exim) oder /var/log/mail.log (Postfix)
Dynamischen DNS-Hostname von FreeDNS updaten mit inadyn
Länger als ein Jahrzehnt war Dyndns.org der beliebteste kostenlose Anbieter für dynamische DNS Dienste. Leider hat der Dienst vor einiger Zeit seine Geschäftspolitik geändert und ist jetzt nicht mehr kostenlos.
Eine gute kostenlose Alternative ist FreeDNS.
Hier können kostenlos beliebig viele dynamische Hosts unter einem Account angelegt werden und es gibt eine große Auswahl an Domains, aus der man sich den favourisierten eigenen Namen aussuchen kann.
1. Account bei FreeDNS erstellen (http://freedns.afraid.org)
2. Dynamischen Hostnamen anlegen
3. FreeDNS Hashwert für den Account ermitteln. Dafür im Hauptmenü auf "Dynamic DNS" klicken. Danach unten auf der Seite auf "Direct URL" klicken. Aus der URL den Hashwert extrahieren.
URL: http://freedns.afraid.org/dynamic/update.php?9g86g9876g978g976g976g908g7==
Hashwert: 9g86g9876g978g976g976g908g7
4. Updateclient unter Linux installieren und starten:
#!/bin/bash apt-get -y install inadyn inadyn --background --dyndns_system default@freedns.afraid.org -a mein.host.name,hashwert
Screwsoft VPN Client für Fritbox VPN unter Ubuntu 12.10 installieren
Um Ubuntu mit dem VPN einer Fritzbox zu verbinden benötigt man einen IPSec-Client.
Hier bietet sich der Screwsoft VPN Client an, der leider seit einiger Zeit nicht mehr in den Repositories von Ubuntu vorhanden ist. Man kommt also nicht um eine manuelle Installation herum. Diese funktioniert allerdings mit dem folgenden Skript sehr einfach:
Bei interaktiven Fragen während der Installation bestätigt man einfach mit ENTER.
#!/bin/bash # Daniel Ritter 20130314 # Install Screwsoft VPN-Client Ubuntu 12.10 sudo apt-get update sudo apt-get -y install libedit-dev libqt4-core libqt4-dev libqt4-gui sudo apt-get -y install build-essential checkinstall cmake libcurl3-openssl-dev bison flex cd /tmp wget https://www.shrew.net/download/ike/ike-2.2.0-rc-2.tgz tar xvf ./ike-2.2.0-rc-2.tgz cd ike cmake -DCMAKE_INSTALL_PREFIX=/usr -DQTGUI=YES -DETCDIR=/etc -DNATT=YES sudo checkinstall sudo cp /etc/iked.conf.sample /etc/iked.conf
Nach der Installation kann der VPN Client so gestartet werden:
sudo iked sudo qikea
Out of The Box USB Soundkarte für Linux – Logilink (UA0078) Soundkarte 7.1
Für ganze 6 Euro ist mir diese kleine, praktische USB-Soundkarte in die Hände gefallen. Sie besitzt eine Micbuchse, eine Speakerbuchse und einen Lautstärkeregler. Mit ihrer Hilfe kann man jedem Rechner sofort eine Soundkarte spendieren. Praktisch zum Beispiel temporär auf Servern um VoiP zu nutzen, oder um Sound auf einem Rechner zu haben, dessen Soundkarte Probleme macht.
Der Klang ist natürlich nicht berauschend, aber das echte Plug and Play ist problemlos.
Sie läuft direkt Out Of The Box nach dem Einstecken unter Ubuntu 12.04. Im Pulseaudiomixer taucht sie als "Audio Adapter Analog Stereo" auf und kann dort geregelt werden.
#/var/log/syslog Aug 4 18:55:22 ww kernel: [ 4629.448058] usb 5-2: new full-speed USB device number 7 using ohci_hcd Aug 4 18:55:22 ww mtp-probe: checking bus 5, device 7: "/sys/devices/pci0000:00/0000:00:13.0/usb5/5-2" Aug 4 18:55:22 ww mtp-probe: bus: 5, device: 7 was not an MTP device Aug 4 18:55:22 ww kernel: [ 4629.638832] input: C-Media USB Headphone Set as /devices/pci0000:00/0000:00:13.0/usb5/5-2/5-2:1.3/input/input16 Aug 4 18:55:22 ww kernel: [ 4629.639006] generic-usb 0003:0D8C:000C.0009: input,hidraw2: USB HID v1.00 Device [C-Media USB Headphone Set ] on usb-0000:00:13.0-2/input3
Android Kontakte und Kalender ohne Google syncen mit Horde 4
Ich wollte meine persönlichen Daten nie Google geben und habe deswegen unter Android bisher auf das Syncen von Kalender und Adressbuch verzichtet. Als Notlösung habe ich regelmässige Backups mit My Backup Pro angefertigt. Schön war das allerdings nicht. Da ich inzwischen auch ein Android-Tablet besitze wurde syncen noch wichtiger. Zum Glück lässt sich das inzwischen komplett mit Open Source Software bewerkstelligen, falls die Android-Geräte "Microsoft Active Sync" unterstützen. Mit dieser Sync-Methode kann man seinen Androiden normalerweise an ein Exchange-Konto anbinden. Die kostenlose Groupware Horde bietet seit Version 4 allerdings auch einen kompatiblen ActiveSync-Server an. Damit steht der Android Synchronisation über mehrere Devices mit dem eigenen Server nichts mehr im Wege.
Grundvoraussetung ist ein eigener Linux-Server mit Apache und MySQL.
Zunächst muss Horde 4 installiert werden:
# Die Paketierung von Horde 4 läuft über PEAR apt-get install pear # PEAR auf den neuesten Stand bringen pear upgrade pear # Den Horde-Channel dem lokalen Pear bekannt machen pear channel-discover pear.horde.org # Horde Installationsverzeichnis konfigurieren pear install horde/horde_role pear run-scripts horde/horde_role # Hier wird nach einem Installationsverzeichnis für Horde 4 gefragt. # In meinem Beispiel ist es /var/www/horde4 # Horde installieren pear install -a -B horde/webmail # Horde Konfiguration umbenennen, um Horde zu aktivieren cd /var/www/horde4/config cp ./conf.php.dist ./conf.php # Dem Webserver Rechte auf alle Horde-Files geben chown -R www-data /var/www/horde4
Datenbank für Horde in MySQL anlegen:
Horde benötigt eine Datenbank in MySQL. In meinem Beispiel habe ich für Horde mit PHPMyAdmin den Benutzer "horde4" und die Datenbank "horde4" angelegt.
Horde über den Webbrowser konfigurieren:
Horde kann nun über den Webbrowser konfiguriert werden. Dazu öffnet man im Browser http://www.meinserver.de/horde4 . Da noch nicht konfiguriert wurde, welche Authentifizierung Horde nutzt, wird man direkt als Administrator der Installation eingeloggt.
Datenbank konfigurieren:
(Administration -> Konfiguration -> Horde -> Database)
Hier die Daten zur angelegten MySQL Datenbank eintragen:

Horde Authentifizierung konfigurieren:
Horde benötigt ein Backend um den Benutzernamen und das Passwort zu überprüfen. Horde bietet dafür viele verschiedene Möglichkeiten an. Der Einfachheit halber kann man hier das Password-File benutzen (/etc/passwd). Der User muss dann nur im lokalen System angelegt werden:
adduser horde_user
(Administration -> Konfiguration -> Horde -> Authentication)

Datenbanktabellen für Horde anlegen:
Horde konnte bisher die eigenen Datenbanktabellen in MySQL noch nicht anlegen, da wir ihm eben erst die MySQL-Benutzerdaten mitgeteilt haben. Um die Tabellen anzulegen besucht man die Hauptseite der Konfiguration und wählt "Alle DB-Schemata aktualisieren", bis das Ganze so aussieht:
(Administration -> Konfiguration)
Ab sofort sollte man sich in Horde mit dem Benutzer "horde_user" und dem beim adduser-Kommando gewählten Passwort einloggen können.
Apache konfigurieren
Damit Android an Horde syncen kann, muss noch ein Alias in die Apache-Konfiguration eingetragen werden:
#/etc/apache2/httpd.conf Alias /Microsoft-Server-ActiveSync /var/www/horde4/rpc.php
Das ist notwendig, da Active-Sync Clients automatisiert die URL /Microsoft-Server-ActiveSync aufrufen, wenn sie mit ihrem Server connecten. Horde händelt die Synchronisation allerdings über die Datei rpc.php
Danach muss Apache seine Konfiguration neu laden lassen:
/etc/init.d apache2 reload
Wenn alles geklappt hat, sollte man nun auf seinem Androiden Sync-Konten einrichten können:
Mit diesem Setup Synce ich erfolgreich zwischen Horde, einem Sony Ericsson Xperia Mini Pro und einem Samsung Galaxy Tab.
Fallstricke:
- Ich hatte zunächst mit doppelten Kontakten und Kalendereinträgen zu kämpfen. Am Besten exportiert man zunächst alle Kontakte und den Kalender aus dem Handy und importiert sie in Horde. Danach löscht man alle Daten auf dem Handy und lässt sie von Horde wieder in das angelegte Active-Sync-Konto auf dem handy schieben. Horde bietet viele verschiedene Möglichkeiten an Daten zu importieren. (Organisieren -> Kalender -> Import/Export) und (Organisieren -> Adressbuch -> Import/Export). Den Kalender bekommt man zum Beispiel aus Android gut mit der App "iCal Import/Export" heraus. Mein SONY bot für den Export der Kontakte selbst die Möglichkeit an, diese in ein VCard-File zu exportieren. Aber auch hier gibt es sicher eine geeignete Lösung bei Google Play.
- Die Horde Authentifizierung per /etc/passwd sollte wie oben beschrieben funktionieren. Ich habe sie allerdings nur der Einfachheit halber für dieses Howto gewählt und nicht getestet, da ich selbst Horde an meinem IMAP-Server authentifiziere.
- Als ich angefangen habe die Syncerei zu testen, funktionierte es zuerst nur mit meinem Tablet und nicht mit dem Handy. Nach 1 Stunde frickeln war der Fehler gefunden: Android synct nicht, wenn der interne Speicher zu voll ist. Nachdem ich ein paar Apps auf die SD-Karte verschoben hatte, ging es sofort.
Beliebige Videodateien mit ffmpeg für die PS3 in H264 konvertieren
Nach viel Sucherei und Ausprobiererei habe ich jetzt endlich herausgefunden, wie ich in möglichst guter Qualität und möglichst kleiner Dateigröße Dateien für den Mediaplayer der PS3 mit ffmpeg konvertieren kann. Die Videodateien jedes beliebigen Formates das ffmpeg unterstützt kommen in das konfigurierbare INDIR. Die konvertierten, auf der PS3 abspielbaren, Dateien landen in OUTDIR.
#!/bin/bash
# Eingangs und Ausgangsverzeichnis konfigurieren
INDIR=/home/user/vid_in
OUTDIR=/home/user/vid_out
# Eventuellen Whitespace aus den Dateinamen entfernen
find $INDIR -name "* *" -type f | rename 's/ /_/g'
for f in $(ls $INDIR)
do
# Mit ffmpeg in H264 und AAC konvertieren (Achtung, der ffmpeg-Befehl muss in EINE Zeile)
ffmpeg -y -i $INDIR/$f -vcodec libx264 -level 41 -crf 24 -threads 2 -acodec libfaac -ab 128k -ac 2 -ar 48000 $OUTDIR/$f.mp4
# Ende ffmpeg Befehl
# Die folgende Zeile kann auskommentiert werden, wenn die Originaldateien
# gelöscht werden sollen.
#rm $INDIR/$f
done
Das in den Ubuntu-Repos vorhandene ffmpeg unterstützt leider kein H264, man muss ffmpeg selbst kompilieren um in den Genuß zu kommen. Das geht mit diesem Script hier ganz leicht:
http://pasindudps.blogspot.de/2011/10/install-ffmpeg-in-ubuntu-1110-oneiric.html
Out of the box Gigabit PCI Express Netzwerkkarte für Ubuntu und Debian
Nach Problemen mit einer Onboard-Netzwerkkarte habe ich problemlos funktionierenden aktuellen Ersatz gesucht und bin auf folgende Karte gestossen:
Intel EXPI9301CTBLK PRO1000 Netzwerkkarte CT PCIex bulk
Sie funktioniert direkt Out of the Box unter Ubuntu und Debian mit aktuellem Kernel und dem Kernelmodul e1000e.
Ins PXE-Setup gelangt man beim booten des Rechners durch drücken von CTRL-S.
ww-ww-13:05:10 ~ -> uname -a Linux ww 3.0.0-16-generic #28-Ubuntu SMP Fri Jan 27 17:44:39 UTC 2012 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux
ww-ww-13:05:41 ~ -> lspci | grep Intel 02:00.0 Ethernet controller: Intel Corporation 82574L Gigabit Network Connection
ww-ww-13:05:48 ~ -> dmesg | grep Intel [ 0.000000] Intel GenuineIntel [ 1.426119] e1000e: Intel(R) PRO/1000 Network Driver - 1.3.10-k2 [ 1.426121] e1000e: Copyright(c) 1999 - 2011 Intel Corporation. [ 1.543197] e1000e 0000:02:00.0: eth1: Intel(R) PRO/1000 Network Connection
ww-root-13:15:13 /home/ww -> ethtool eth1
Settings for eth1:
Supported ports: [ TP ]
Supported link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
1000baseT/Full
Supports auto-negotiation: Yes
Advertised link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
1000baseT/Full
Advertised pause frame use: No
Advertised auto-negotiation: Yes
Speed: 100Mb/s
Duplex: Full
Port: Twisted Pair
PHYAD: 1
Transceiver: internal
Auto-negotiation: on
MDI-X: off
Supports Wake-on: pumbg
Wake-on: g
Current message level: 0x00000001 (1)
drv
Link detected: yes
ww-root-13:17:30 /home/ww -> ethtool -i eth1 driver: e1000e version: 1.3.10-k2 firmware-version: 1.8-0 bus-info: 0000:02:00.0 supports-statistics: yes supports-test: yes supports-eeprom-access: yes supports-register-dump: yes
Den Firexfox-Cache auf die Ramdisk auslagern unter Ubuntu
Um den Firefox ein wenig zu beschleunigen kann man den Cache auf die RAM-Disk auslagern.

Unter Ubuntu ist diese Standardmässig schon unter /dev/shm vorhanden und kann direkt benutzt werden. Sie wird je nach verfügbaren RAM im Rechner automatisch angelegt.
box-root-16:32:35 / -> df -h /dev/shm Dateisystem Größe Benut Verf Ben%% Eingehängt auf none 7,9G 11M 7,9G 1% /run/shm
Man muss Firefox lediglich so konfigurieren, dass /dev/shm als Cache-Verzeichnis genutzt wird. Leider ist dies nicht mehr über die grafischen Einstellungen möglich, man muss selbst Hand anlegen. Dazu öffnet man Firefox und gibt in der Adressleiste about:config ein.
Mit einem Rechtsklick legt man im Konfigurationsinterface einen neuen String-Wert mit dem Namen browser.cache.disk.parent_directory an und gibt diesem den Wert /dev/shm.
Ab sofort speichert Firefox auf der RAM-Disk zwischen. Vor- und Zurückblättern im Browser wird einen Tick schneller.
Je nach Betrachtungsweise ist der Vorteil oder Nachteil an dieser Einstellung, dass der Cache verloren geht, wenn man den Rechner ausschaltet, da die zwischengespeicherten Webseiten und Bilder nur noch im RAM laden und nicht mehr auf der Platte.
Howto: Quick and dirty DHCP-Server und DNS-Cache mit dnsmasq unter Debian
DHCP im LAN ist praktisch. Man muss nicht mehr die Netzwerkkonfiguration jedes einzelnen Rechners im Netzwerk an den Clients selbst verwalten, sondern hat alles schön zentral auf dem Server. Durch DNS-Caching sparen die Clients ein wenig Zeit beim Auflösen von Hostnames, da die Anfragen für bekannte Hostnames vom lokalen Cache übernommen werden können und nicht mehr an einen Server im Internet gestellt werden müssen.
Ein kleiner DHCP-Server ist mit dnsmasq sehr schnell eingerichtet.
# dnsmasq installieren apt-get install dnsmasq
Die Konfiguration findet zentral in der Datei /etc/dnsmasq.conf statt. Man sollte sich vor den geballten Konfigurationsoptionen in der Datei nicht abschrecken lassen. So gut wie alles dient nur als Beispiel und ist per default auskommentiert. Eine sehr kurze Konfig reicht bereits für ein funktionierendes Setup:
DHCP
# DHCP netmask # Clients bekommen 255.255.255.0 als Netmask dhcp-option=1,255.255.255.0 # default gateway # Clients bekommen als Gateway 192.168.1.251 dhcp-option=3,192.168.1.251 # dns # Clients bekommen als Nameserver 192.168.1.4 # Falls man dnsmasq auch als DNS-Cache benutzen möchte, sollte dies die # IP des Servers sein, auf dem dnsmasq läuft dhcp-option=6,192.168.1.4 # Für bekannte Rechner immer dieselbe IP anhand der MAC-Adresse vergeben: # Hier bekommt der Rechner mit der MAC 00:11:22:33:44:55 die IP 192,168.1.1 für 12 Stunden dhcp-host=00:11:22:33:44:55,lobby,192.168.1.1,12h dhcp-host=00:11:22:33:44:66,lobby2,192.168.1.2,12h # Alle Rechner, die nicht per MAC identifiziert werden können, erhalten IPs # aus dem Pool 192.168.1.120 bis 150 dhcp-range=192.168.1.120,192.168.1.150,12h
DNS
Die DNS-Funktionalität von dnsmasq benötigt eigentlich keine Konfiguration.
dnsmasq besorgt sich seine Nameserver aus /etc/resolv.conf . Hier sollten die
bekannten Nameserver des Providers eingetragen werden und evtl noch als Fallback
die 8.8.8.8 für Googles DNS-Server.
Weitere Hostnames, die im lokalen Netz gelten sollen, können dnsmasq in der Datei
/etc/hosts bekannt gemacht werden. Hier eingetragene Hostnames stehen allen Rechnern
im LAN zur Verfügung.
Fallstricke
dnsmasq muss nach Konfigänderungen seine Konfigurationsdateien neu einlesen
/etc/init.d/dnsmasq restart
Falls Clients noch eine Lease vom alten DHCP-Server haben, kann man sie manuell dazu bringen, einen neuen DHCP-request zu starten.
#Linux dhclient eth0 #Windows ipconfig /RELEASE ipconfig /RENEW
Dringend muss man darauf achten, den bisher genutzen DHCP-Server (meistens im Router zum Internet) zu deaktivieren. 2 DHCP-Server im LAN können viel Chaos generieren.
Wlan für EEE 1000H rt2860 unter Ubuntu
Mit irgendeinem Update in letzter Zeit wurde das WLAN auf meinem EEE PC 1000H unter Ubuntu recht instabil. Dauernde Verbindungsabbrüche, kein WLAN nach Suspend, langsame Verbindung, etc.
Ich bin mir nicht ganz sicher woran es liegt, wahrscheinlich hat der rt2860 Treiber mit irgendeinem Update einen Bug bekommen.
Zum Glück kann das Problem durch die Installation der Windows-Treiber mit ndiswrapper gelöst werden.
Dies ist nur eine etwas verkürzte deutsche Übersetzung der englischen Originalanleitung von nevdelap aus dem Ubuntuforum. (Vielen Dank)
1. Windows Treiber saugen und entpacken (comm_driver_gigabyte_mimobility_v.1.3.1.0.15.zip)
2. Linux Treiber blacklisten
#/etc/modprobe.d/blacklist.conf blacklist rt2x00lib blacklist rt2x00pci blacklist rt2x00usb blacklist rt2400pci blacklist rt2500pci blacklist rt2500usb blacklist rt2800lib blacklist rt2800pci blacklist rt2800usb blacklist rt61pci blacklist rt73usb blacklist rt2600 blacklist rt2860 # Asus eee 1000H has an rt2860. To be loaded by ndiswrapper. blacklist b43 blacklist b43legacy blacklist ssb blacklist r8192s_usb
3. Mit ndisgtk den Windowstreiber aus drivers/GN-WI30N_WP30N_WS30N_WS30HN_WS31N/WINXP2k installieren
sudo ndisgtk
4. Grub konfigurieren
#/etc/default/grub GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="pciehp.pciehp_force=1 pciehp.pciehp_poll=1 quiet splash"
sudo update-grub2
5. Powermanagement Rule erstellen
#/etc/pm/sleep.d/ndiswrapper
#!/bin/bash
case "$1" in
hibernate|suspend)
sudo rmmod ndiswrapper
;;
thaw|resume)
sudo modprobe ndiswrapper
;;
*)
;;
esac
exit $?
chmod +x /etc/pm/sleep.d/ndiswrapper
6. Reboot
Danach läuft das WLAN schnell und stabil.
XS UMTS Stick W14 unter Ubuntu
Der XS Stick W 14 unter Ubuntu zickte ein wenig herum. Gelegentlich erkannte der Network-Manager ihn als USB-Modem, dann konnte er allerdings trotzdem keine Verbindung herstellen. Nach ein wenig erfolgloser Frickelei bin ich auf das Sakis3G Script gestoßen, das verspricht mit fast allen Sticks eine Verbindung herstellen zu können. Und tatsächlich: Es hat mit Sakis3G sofort funktioniert. Empfehlenswert, wahrscheinlich auch für andere Sticks.
TYPENSCHILD XS Stick W14 P/N 3000.000056.00 www.4g-systems.com
#lsusb Bus 002 Device 006: ID 1c9e:9603
# /var/log/syslog beim Einstecken Jun 19 20:41:04 box kernel: [74186.796148] usb 2-2: new high speed USB device using ehci_hcd and address 7 Jun 19 20:41:04 box kernel: [74186.946031] scsi11 : usb-storage 2-2:1.0 Jun 19 20:41:05 box usb_modeswitch: switching 1c9e:f000 (USB Modem: USB Modem) Jun 19 20:41:06 box kernel: [74189.293850] usb 2-2: USB disconnect, address 7 Jun 19 20:41:07 box kernel: [74189.660069] usb 2-2: new high speed USB device using ehci_hcd and address 8 Jun 19 20:41:07 box kernel: [74189.819348] option 2-2:1.0: GSM modem (1-port) converter detected Jun 19 20:41:07 box kernel: [74189.819577] usb 2-2: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB0 Jun 19 20:41:07 box kernel: [74189.819802] option 2-2:1.1: GSM modem (1-port) converter detected Jun 19 20:41:07 box kernel: [74189.819950] usb 2-2: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB1 Jun 19 20:41:07 box kernel: [74189.820220] option 2-2:1.2: GSM modem (1-port) converter detected Jun 19 20:41:07 box kernel: [74189.820395] usb 2-2: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB2 Jun 19 20:41:07 box kernel: [74189.821414] scsi12 : usb-storage 2-2:1.3 Jun 19 20:41:07 box modem-manager[10480]:(ttyUSB1) opening serial port... Jun 19 20:41:07 box modem-manager[10480]: (ttyUSB0) opening serial port... Jun 19 20:41:07 box modem-manager[10480]: (ttyUSB2) opening serial port... Jun 19 20:41:08 box usb_modeswitch: switched to 1c9e:9603 (USB Modem: Modem Configuration) Jun 19 20:41:08 box kernel: [74190.823474] scsi 12:0:0:0: Direct-Access USBModem Disk 2.31 PQ: 0 ANSI: 2 Jun 19 20:41:08 box kernel: [74190.825402] sd 12:0:0:0: Attached scsi generic sg3 type 0 Jun 19 20:41:08 box kernel: [74190.833436] sd 12:0:0:0: [sdc] Attached SCSI removable disk















